all over calligraphy

DIALOGISCH – Aktuelle Bilder

2. Januar 2019 NICHTNICHTBILDER

    Ein Erlachen von Männern, Frauen, Kindern zwischen Bäumen, Tieren, Blumen, Wellen, Seen obwohl das Auge nur Farbflecken und Striche sieht, deren Präsenz und Gestimmtheit deutet. Die Überwindung der Kontingenz zeigt: Natürliche Intelligenz ist ein Dialog, kein „Entweder oder“. Das Auge sieht SOHEIT, ein „Sowohl als auch“ und der Verstand fügt den Objekt-Subjekt-Bezug hinzu. So reichen absichtslose Gesten, Gebärden, Rhythmen und Klänge in der Materialität der Zeichen und wir erleben wie Welt dialogisch im Kopf entsteht: „All over calligrahy“.weiterlesen

Dialogisch statt monologisch

2. Dezember 2018 NICHTNICHTBILDER

10 Thesen zur Kalligrafie der wilden Semiose   1. Der Baum, monologisch setzt er für uns ein kognitives Zeichen aus Wurzel, Stamm und Ästen, je nach Jahreszeit mit oder ohne Blüten, Blättern, Früchten, ein Symbol. Intuitiv setzt er ein ganz anderes Zeichen. Sehend, riechend, schmeckend, hörend, fühlend, liebend, fürchtend, erleben wir, wie er die Grenzen sprengt, in denen der Verstand ihn symbolisch und begrifflich gefasst hat. Dialogisch erleben wir mit dem Baum ein „Stirb und Werde“, sein „panta rhei“ (allesweiterlesen

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN

3. November 2018 NICHTNICHTBILDER

„Jürgen Tobegens jüngste Arbeiten bringen nicht nur den Raum zum Klingen, sondern verströmen eine Kraft, die eine Zäsur markiert, wie sie im Werke von Carl Orff die »Carmina Burana« bedeutet. An seinen Verleger schrieb Orff damals: »Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen! Mit Carmina Burana beginnen meine gesammelten Werke!« Ab jetzt ist Jürgen Tobegen >Tobegen<.“ Schrieb der Autor und Herausgeber Jörn Schütrumpf zur Ausstellung „Bodytext“ Januar 2018 in der Kapelle amweiterlesen

Vita

6. Januar 2017 Kontext

Geboren 1954 in Neumünster (Schleswig-Holstein) Hauptschüler/Elektromechaniker (bis Mitte 1977 in Neumünster) Berufsrevolutionär (KPD/ML, KJD, VSP bis Ende 1987 in Dortmund und Köln) Taxifahrer (seit 1990 in Berlin) Autodidakt in der Malerei (ab 1989) 1993 – 2015 Auseinandersetzung mit dem spontanen Ductus der Hand, der „écriture automatique“ (automatisches Schreiben) der Surrealisten, dem „Malprozess“ (offenes Bild) im Informel, dem „WuWei“ (absichtsloses Tun) der Taoisten und dem „Weg des Pinsels“ (Nicht-Geist-Nicht-Denken) im ZEN 2016 DAS SCHÖNE KRITZEL (Ontologischer Realismus) 2017 BODYTEXT (Kalligrafie neuweiterlesen

Reportage

5. Januar 2017 Kontext

Konzentriert steht Jürgen Tobegen vor drei Quadratmetern weißer Leinwand. Gedankenleer wird er impulsiv und frei bildhafte Schriftzeichen malen, Kalligrafien, eine jahrtausende alte Kunst. Er wird allein seinen Körper mit Gesten sprechen lassen und damit den Moment vor dem formulierten Gedanken darstellen. Ausreichend gegenständlich, um alles zu sagen, denn konkreter wäre zu wenig. Und weniger will er nicht. Schon während seiner Jugend in Neumünster, einer kleinen Stadt im Norden Deutschlands, wollte er ausdrücken, was er fühlte. Aber das geschriebene Wort warweiterlesen

Kommentar

4. Januar 2017 Kontext

Die Setzung einer Geste auf einem Blatt verwandelt die Leere in eine Fläche der Einschreibung. Sie markiert eine Differenz, mit der die Schaffung einer eigenständigen Welt einsetzt. Sie definiert eine widersprüchliche Grenze, die zwei Seiten trennt und diese gleichzeitig verbindet. Einer zeichenhaften Schrift ähnlich macht ihr dynamischer Verlauf die Spuren von Gedanken sichtbar – in den Kreuzberger Hieroglyphen sind es die „Geistfahrzeuge“ Jürgen Tobegens. Tobegens eigentümliche Syntax oszilliert zwischen Kalligrafie, Abstrakten Expressionismus, Informel, Tachismus und Automatismus. Die Uneindeutigkeit ist soweiterlesen

BILDARCHIV

8. März 2015 NICHTNICHTBILDER

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