Existentielle Kalligrafie

Aktuell

1. Februar 2018 NICHT-ICH-BILDER

Nach meiner Doppelausstellung „BODYTEXT“ im Januar/Februar hieß meine Doppelausstellung im September „TRANSIT – Ein neues Menschenbild“. Die Idee: Nicht das Ich, das Nicht-Ich erzählt als existentielle Kalligrafie was es in der Welt erlebt… Vor meiner kalligrafischen Installation „Menschlich Allzumenschlich“ mit Pinselarbeiten aus Chinatusche auf Reispapier auf weiß grundierte Keilrahmen geleimt spielte zur Eröffnung der 9.ART-Kreuzberg am 7. September 2018 Max Hartmann mit seiner Kombo „Marumba“ lateinamerikanische Rhythmen und am 14.September 2018 zur Eröffnung meiner Einzelausstellung Roy Sunak auf der Bansuriweiterlesen

Höhe/Breite/Tiefe/Intuition

2. Januar 2018 NICHT-ICH-BILDER

„WU WEI“ – DIE VIERTE DIMENSION 1. Mein Bild ist ein Nicht-Ich-Bild, eine existentielle Kalligrafie, die sich von selbst vor dem Auge des Selbst bildet. 2. Das Selbst und das „von Selbst“ sind eins. Sie sind das vor der Welterfahrung in uns gesetzte evolutionäre Wissen: „Ich bin“, das das Auge nicht sieht, mit dem es sieht. 3. Die Intuition „Ich bin“ erscheint dem Ich als kollektives „Nicht-Ich“, als eine die Imago („Ich will“) und das Ego („Ich denke“) überschreitende „freieweiterlesen

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN

3. Dezember 2017 NICHT-ICH-BILDER

„Jürgen Tobegens jüngste Arbeiten bringen nicht nur den Raum zum Klingen, sondern verströmen eine Kraft, die eine Zäsur markiert, wie sie im Werke von Carl Orff die »Carmina Burana« bedeutet. An seinen Verleger schrieb Orff damals: »Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen! Mit Carmina Burana beginnen meine gesammelten Werke!« Ab jetzt ist Jürgen Tobegen >Tobegen<.“ Schrieb der Autor und Herausgeber Jörn Schütrumpf zur Ausstellung „Bodytext“ Januar 2018 in der Kapelle amweiterlesen

Vita

6. Januar 2017 Kontext

Geboren 1954 in Neumünster (Schleswig-Holstein) Hauptschüler/Elektromechaniker (bis Mitte 1977 in Neumünster) Berufsrevolutionär (KPD/ML, KJD, VSP bis Ende 1987 in Dortmund und Köln) Taxifahrer (seit 1990 in Berlin) Autodidakt in der Malerei (ab 1989) Seit 1993 Auseinandersetzung mit dem spontanen Ductus der Hand, der „écriture automatique“ (automatisches Schreiben) der Surrealisten, dem „Malprozess“ (offenes Bild) im Informel, dem „WuWei“ (absichtsloses Tun) der Taoisten und dem „Weg des Pinsels“ (Nicht-Geist-Nicht-Denken) im ZEN 2016 Kalligrafie neu gedacht als „Ontologischer Realismus“ 2017 BODYTEXT 2018 TRANSITweiterlesen

Reportage

5. Januar 2017 Kontext

KONKRET IST ZUWENIG Atelierbesuch der freien Journalistin Christina Praus (kiezundkneipe) – August 2015 – Konzentriert steht Jürgen Tobegen vor drei Quadratmetern weißer Leinwand. Gedankenleer wird er impulsiv und frei bildhafte Schriftzeichen malen, Kalligrafien, eine jahrtausende alte Kunst. Er wird allein seinen Körper mit Gesten sprechen lassen und damit den Moment vor dem formulierten Gedanken darstellen. Ausreichend gegenständlich, um alles zu sagen, denn konkreter wäre zu wenig. Und weniger will er nicht. Schon während seiner Jugend in Neumünster, einer kleinen Stadtweiterlesen

Kommentar

4. Januar 2017 Kontext

G4 oder ÜBER GEIST UND MATERIE Gastkommentar von Frau Dr. Stefanie Lucci (November 2011) Tobegens eigentümliche Syntax oszilliert zwischen Kalligrafie, Abstrakten Expressionismus, Informel, Tachismus und Automatismus. Die Uneindeutigkeit ist so irritierend wie humorvoll und lenkt zugleich die Aufmerksamkeit auf nichts als das Bildgeschehen selbst. Im Zentrum seiner Malerei steht: Bewusstsein erzeugen! Die vordergründige Profanität der Motive wie auch der Bildwitz fungieren dabei als Brücke in die Auseinandersetzung mit Welt. Die Setzung einer Geste auf einem Blatt verwandelt die Leere in eineweiterlesen

BILDARCHIV

8. März 2015 NICHT-ICH-BILDER

    – 2017 – 2016 – 2015 – 2013 – 2012  – 2011 – 2010 – 2009 – 2008 – 2007 – 2004 – 2002 – 2000

Textarchiv

9. Januar 2014 NICHT-ICH-BILDER

   9/2018: POETIK    9/2018: ZEHN THESEN FÜR EIN NEUES MENSCHENBILD   1/2018: Das Spiel mit dem Nicht-Ich des Wahren, Guten und Schönen (Überarbeitete Rede zur Eröffnung der Doppelausstellung am 16.1.2018 in der „Kapelle am Urban“)   12/2017: Geheimnisvolle Zeichen (Essay zur gestischen Malerei)   10/2017: BODYTEXT-TEXT (Text-Banner)   9/2017: Absolut frei (Die Politik des Bodytextes)   6/2017: Kein Zufall – Ontologischer Realismus (Panta Rhei)   9/2016: Dialogisch gedacht (Osterweiterung der Kunst)   7/2016: Natur und Geist sind eins (Kunst und Neurowissenschaft)weiterlesen