"von SELBST"

AUSSTELLUNG: „WELTMODERN“

31. Dezember 2019 Bodytext

VOM 21.FEBRUAR BIS 29.MÄRZ 2020 IN DER KIRCHE AUF DEM TEMPELHOFER FELD, WOLFRING 71, 12101 BERLIN. VERNISSAGE: FREITAG DEN 21.FEBRUAR 2020, 19. 00 UHR. LAUDATOR: IVAN SOBOLEW, MUSIK: ROY SUNAK, BANSURI (IND. BAMBUSFLÖTE) UND YATZIV CASPI, TABLA (IND. TROMMEL). FINISSAGE: SONNTAG DEN 29.MÄRZ, 12.30 BIS 15.00 UHR. TELEFONISCHE VEREINBARUNG: +49 30 786 28 05 (Frau Doris Ahrendt)        

WELTMODERNE

1. Dezember 2019 NICHTNICHTBILDER

„Wir sind Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen. Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen“. Mit diesem neunhundert Jahre alten Gleichnis von Bernhard von Chartres möchte ich den Begriff „Weltmodern“ begründen, mit dem ich mich von einer rein technischen und rein europäisch amerikanischen Moderne abgrenze. Das Leben kennt nur eine Richtung esweiterlesen

DIE WELT IST KLANG

2. August 2019 NICHTNICHTBILDER

Kalligrafie entstand als Schrift dem Menschen noch fremde Zeichen setzte die von den wenigen Schriftkundigen mündlich oder durch Kalligrafien bildlich übersetzt wurden. Dabei entstand kein Abbild, es entstand Tanz, ein Kippbild das als Bild oder Schrift gelesen werden kann und dafür keine Festlegung trifft. Mit diesem weiten Feld: Jeder sieht, was er sieht, setzt sich meine Kunst auseinander und verzichtet dabei ganz auf Schrift, aber nicht auf Zeichen. Ob mit dem Pinsel oder Rakel in der Hand, ich setze absichtslos,weiterlesen

Rede zur Ausstellung „von SELBST“

10. Juni 2019 Bodytext

  MIT DEM „VON SELBST“ LEHNE ICH MICH     …einerseits an Nietzsches „von Ohngefähr“ an, an den „ältesten Adel der Welt“, mit dem sein Zarathustra die Dinge „von der Knechtschaft unter dem Zwecke“ befreit und bekunde andererseits, was mir tatsächlich widerfahren ist. Als ich ein zweites mal in meinem Leben Künstler werden wollte, da hatte ich einen absichtslosen, spontanen Strich. Ich habe ihn nicht gesucht, ich habe ihn gefunden, doch ich konnte mit ihm nicht an die Öffentlichkeit gehen,weiterlesen

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN

3. Oktober 2018 NICHTNICHTBILDER

        September 2019 Doppelausstellung „von Selbst“ Kapelle am Urban     Galerie-Cafe „Dildile“                     September 2018 „Transit – Ein neues Menschenbild“ Galerie Salon Halit Art           Januar 2018 Doppelausstellung „Bodytext“ Kapelle am Urban   Galerie-Cafe „Dildile“           Stimmen zur „Bodytext“-Ausstellung   „Jürgen Tobegens jüngste Arbeiten bringen nicht nur den Raum zum Klingen, sondern verströmen eine Kraft, die eine Zäsur markiert,weiterlesen

Vita

6. Januar 2017 Kontext

Geboren 1954 in Neumünster (Schleswig-Holstein) Hauptschüler/Elektromechaniker (bis Mitte 1977 in Neumünster) Berufsrevolutionär (KPD/ML, KJD, VSP bis Ende 1987 in Dortmund und Köln) Taxifahrer (seit 1990 in Berlin) Autodidakt in der Malerei (ab 1989) 1993 – 2015 Auseinandersetzung mit dem spontanen Ductus der Hand, der „écriture automatique“ (automatisches Schreiben) der Surrealisten, dem „Malprozess“ (offenes Bild) im Informel, dem „WuWei“ (absichtsloses Tun) der Taoisten und dem „Weg des Pinsels“ (Nicht-Geist-Nicht-Denken) im ZEN 2016 DAS SCHÖNE KRITZEL (Ontologischer Realismus) 2017 BODYTEXT (Kalligrafie neuweiterlesen

Reportage

5. Januar 2017 Kontext

KONZENTRIERT STEHT JÜRGEN TOBEGEN     …vor drei Quadratmetern weißer Leinwand. Gedankenleer wird er impulsiv und frei bildhafte Schriftzeichen malen, Kalligrafien, eine jahrtausende alte Kunst. Er wird allein seinen Körper mit Gesten sprechen lassen und damit den Moment vor dem formulierten Gedanken darstellen. Ausreichend gegenständlich, um alles zu sagen, denn konkreter wäre zu wenig. Und weniger will er nicht.   Schon während seiner Jugend in Neumünster, einer kleinen Stadt im Norden Deutschlands, wollte er ausdrücken, was er fühlte. Aber dasweiterlesen

Kommentar

4. Januar 2017 Kontext

DIE SETZUNG EINER GESTE     …auf einem Blatt verwandelt die Leere in eine Fläche der Einschreibung. Sie markiert eine Differenz, mit der die Schaffung einer eigenständigen Welt einsetzt. Sie definiert eine widersprüchliche Grenze, die zwei Seiten trennt und diese gleichzeitig verbindet. Einer zeichenhaften Schrift ähnlich macht ihr dynamischer Verlauf die Spuren von Gedanken sichtbar – in den Kreuzberger Hieroglyphen sind es die „Geistfahrzeuge“ Jürgen Tobegens.   Tobegens eigentümliche Syntax oszilliert zwischen Kalligrafie, Abstrakten Expressionismus, Informel, Tachismus und Automatismus. Dieweiterlesen

BILDARCHIV

8. März 2015 NICHTNICHTBILDER

– 2018 – 2017 – 2016 – 2015 – 2013 – 2012  – 2011 – 2010 – 2009 – 2008 – 2007 – 2004 – 2002 – 2000