"von SELBST"

Alles ist umgekehrt

2. August 2019 NICHTNICHTBILDER

          Der Lebende kann nicht wissen was Leben ist, er ist Teil des Ganzen und ein Teil kann das Ganze nicht überblicken. Sein Wissen ist immer nur das Wissen, das ihm seine Idee, sein Eingriff (Messen ist auch ein Eingriff) oder Modell des Ganzen vermittelt und nie ein tatsächliches Wissen des Ganzen. Unser Nicht-Wissen ist das All-Wissen, davon  gehe ich aus. Es lehrt: Das Leben lebt von Innen nach Außen und wirkt von Außen auf dasweiterlesen

Aus dem Nichts

2. Juli 2019 NICHTNICHTBILDER

          Mein Bild oszilliert zwischen der subjektiven Gestalt und der objektiven Form, zwischen dem Rhythmus des Weltinnens und der Melodie des Weltaußens. Für diesen Part verschwindet der Künstler im „Nichts“ – im „horror vacui“. Ich weiß nicht was ich malen werde, ich weiß nur wie, mit der eingeborenen Genialität – der Intuition. Die „Indigenialität“, wie der Biologe und Philosoph Andreas Weber die Genialität des Indigenen nennt, folgt dem Hier und Jetzt, dem bewussten Da-Sein im Moment,weiterlesen

„von SELBST“

10. Juni 2019 Bodytext

Wird der Verstand mit der Unfassbarkeit des Ganzen direkt und unmittelbar konfrontiert, bricht das monströse All(es) über ihn herein. Das kann der Anfang einer großen Liebe sein oder die große Trauer über ein unfassbares Ende. Liebe und Tod holen den Verstand von seinem hohen Ross, machen ihn wieder zum Teil, das er real auch nur ist, Teil des Ganzen. In dieser echten Berührung zeigt sich das „Dazwischen“. Zwischen dem monströsen All(es) und der vom Verstand definierten Form, zwischen dem scheinbarenweiterlesen

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN

3. Oktober 2018 NICHTNICHTBILDER

        „von SELBST“ Doppelausstellung in der „Kapelle am Urban“ und dem Galerie-Cafe „Dildile“, September 2019 Kapelle am Urban     Galerie-Cafe „Dildile“                     TRANSIT – Ein neues Menschenbild September 2018 Galerie Salon Halit Art           BODYTEXT -Kalligrafie neu gedacht Doppelausstellung in der „Kapelle am Urban“ und dem Galerie-Cafe „Dildile“, Januar 2018 Kapelle am Urban   Galerie-Cafe „Dildile“           Stimmen zurweiterlesen

Vita

6. Januar 2017 Kontext

Geboren 1954 in Neumünster (Schleswig-Holstein) Hauptschüler/Elektromechaniker (bis Mitte 1977 in Neumünster) Berufsrevolutionär (KPD/ML, KJD, VSP bis Ende 1987 in Dortmund und Köln) Taxifahrer (seit 1990 in Berlin) Autodidakt in der Malerei (ab 1989) 1993 – 2015 Auseinandersetzung mit dem spontanen Ductus der Hand, der „écriture automatique“ (automatisches Schreiben) der Surrealisten, dem „Malprozess“ (offenes Bild) im Informel, dem „WuWei“ (absichtsloses Tun) der Taoisten und dem „Weg des Pinsels“ (Nicht-Geist-Nicht-Denken) im ZEN 2016 DAS SCHÖNE KRITZEL (Ontologischer Realismus) 2017 BODYTEXT (Kalligrafie neuweiterlesen

Reportage

5. Januar 2017 Kontext

Konzentriert steht Jürgen Tobegen vor drei Quadratmetern weißer Leinwand. Gedankenleer wird er impulsiv und frei bildhafte Schriftzeichen malen, Kalligrafien, eine jahrtausende alte Kunst. Er wird allein seinen Körper mit Gesten sprechen lassen und damit den Moment vor dem formulierten Gedanken darstellen. Ausreichend gegenständlich, um alles zu sagen, denn konkreter wäre zu wenig. Und weniger will er nicht. Schon während seiner Jugend in Neumünster, einer kleinen Stadt im Norden Deutschlands, wollte er ausdrücken, was er fühlte. Aber das geschriebene Wort warweiterlesen

Kommentar

4. Januar 2017 Kontext

Die Setzung einer Geste auf einem Blatt verwandelt die Leere in eine Fläche der Einschreibung. Sie markiert eine Differenz, mit der die Schaffung einer eigenständigen Welt einsetzt. Sie definiert eine widersprüchliche Grenze, die zwei Seiten trennt und diese gleichzeitig verbindet. Einer zeichenhaften Schrift ähnlich macht ihr dynamischer Verlauf die Spuren von Gedanken sichtbar – in den Kreuzberger Hieroglyphen sind es die „Geistfahrzeuge“ Jürgen Tobegens. Tobegens eigentümliche Syntax oszilliert zwischen Kalligrafie, Abstrakten Expressionismus, Informel, Tachismus und Automatismus. Die Uneindeutigkeit ist soweiterlesen

BILDARCHIV

8. März 2015 NICHTNICHTBILDER

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