KI: Kalligrafisches Informel

Ost-Westlicher Diwan

5. Mai 2020 Bodytext

WELTMODERN – WIEDER GEÖFFNET!

31. Dezember 2019 Bodytext

DIE AUSSTELLUNG „WELTMODERN“ IN DER „KIRCHE AUF DEM TEMPELHOFER FELD“, WOLFRING 72 / ECKE BOELCKESTRASSE, 12101 BERLIN IST WIEDER GEÖFFNET. IM MAI HAT DIE KIRCHE ZUM STILLEN GEBET, SEELSORGERLICHEN GESPRÄCH, ZUM INNEHALTEN UND LAUSCHEN WOHLTUENDER MUSIK, SOWIE ZUM ANSCHAUEN DER BILDER, SONNTAGS VON 10 – 12 UHR UND MITTWOCHS VON 17-19 UHR EINE OFFENE TÜR.     Zur Vernissage am 21.Februar kamen ca. 80 Besucher die von der Lebendigkeit der Bilder angetan, begeistert dem musikalischem Rahmenprogramm von Roy Sunack (Bansuri),weiterlesen

DIE ENTSTEHUNGSFORM

1. Dezember 2019 NICHTNICHTBILDER

  Mit dem „Automatismus“ und „kontrollierten Zufall“ haben die Surrealisten die abstrakte „Geste an sich“, ein „Sujet ohne Narration“, zum Bildgegenstand erklärt. Das fernöstliche „absichtslose Tun“ macht es umgekehrt, es erhebt die „Narration ohne Sujet“, den abstrakten „Rhythmus der Geste“, zum Bildgegenstand. Die Zeichensetzung übertrifft das Zeichen, das Thesenhafte die Nachahmung, so dass hier Wahrheit und Schönheit in einer „geistgeborenen Wirklichkeit“ zusammenkommen. Das abstrakte „wahr in sich“ der Schönheit ebnet den Weg zum abstrakten „wahr für sich“ – zur Wahrheitweiterlesen

DER BODYTEXT

2. August 2019 NICHTNICHTBILDER

  Mein „Frisch gewagt ist halb gewonnen!“ versucht Kalligrafie als Körpersprache neu zu denken. Die von der Genialität vergessene Indigenialität, das pränatale „Nicht-Ich“ im postnatalen Ich, wird vom „Ich denke“ nicht mitgedacht. Das „Ich denke“ muss sich im postnatalen Überlebenskampf selbst behaupten, notwendig denken: „Ich denke, also bin ich“. So ist das „Ego“ sehend für das Ich und blind für die Entstehung der Dinge. Die Entwicklungen geschehen jedoch, unabhängig von dem was das Ego denkt, alles verändert sich, nichts bleibtweiterlesen

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN

3. Oktober 2018 NICHTNICHTBILDER

– September 2019: „von SELBST“, Doppelausstellung in der „Kapelle am Urban“ und im Galerie-Cafe „Dildile“ (Berlin-Kreuzberg). – September 2018: „TRANSIT – Ein neues Menschenbild“, Galerie Salon Halit Art (Berlin-Kreuzberg) – Januar 2018: „BODYTEXT“, Doppelausstellung in der „Kapelle am Urban“ und im Galerie-Cafe „Dildile“ (Berlin-Kreuzberg). – Februar 2016: „DAS SCHÖNE KRITZEL“, GM 26, Gutsmuthstraße (Berlin-Steglitz). – Dauerausstellungen: „WILLKOMMEN IN DER WELTMODERNE“, Praxis: „Kiezhebammen Steglitz“, Grunewaldstraße – „MENSCHLICH ALLZUMENSCHLICH (MAM)“ und „TOBENDE KINDER“, Physiotherapie- & Osteopathiepraxis: „Körperkollektiv“, Kreuzberg –      weiterlesen

Vita

6. Januar 2017 Kontext

Geboren 1954 in Neumünster (Schleswig-Holstein) Hauptschüler/ Elektromechaniker (bis Mitte 1977 in Neumünster) Parteifunktionär (KPD/ML, KJD, VSP bis Ende 1987 in Dortmund und Köln) Taxifahrer (seit 1990 in Berlin) Seiteneinsteiger und Autodidakt in der Malerei (seit 1989) 1990 – 1992 Versuche als Kopist (Portraits und Stillleben) 1993 – 2015 DIE SUCHE NACH DEM LYRISCHEN ICH*. Auseinandersetzung mit dem spontanen Ductus der Hand, der „écriture automatique“ (automatisches Schreiben) der Surrealisten, dem „Malprozess“ (offenes Bild) im Informel, dem „WuWei“ (absichtsloses Tun) der Taoistenweiterlesen

Reportage

5. Januar 2017 Kontext

KONKRET IST ZUWENIG Atelierbesuch der freien Journalistin Christina Praus für die Zeitung „Kiez und Kneipe“ – August 2015   Konzentriert steht Jürgen Tobegen vor drei Quadratmetern weißer Leinwand. Gedankenleer wird er impulsiv und frei bildhafte Schriftzeichen malen, Kalligrafien, eine jahrtausende alte Kunst. Er wird allein seinen Körper mit Gesten sprechen lassen und damit den Moment vor dem formulierten Gedanken darstellen. Ausreichend gegenständlich, um alles zu sagen, denn konkreter wäre zu wenig. Und weniger will er nicht.        weiterlesen

Kommentare

4. Januar 2017 Kontext

DIE SETZUNG EINER GESTE   …auf einem Blatt verwandelt die Leere in eine Fläche der Einschreibung. Sie markiert eine Differenz, mit der die Schaffung einer eigenständigen Welt einsetzt. Sie definiert eine widersprüchliche Grenze, die zwei Seiten trennt und diese gleichzeitig verbindet. Einer zeichenhaften Schrift ähnlich macht ihr dynamischer Verlauf die Spuren von Gedanken sichtbar – in den Kreuzberger Hieroglyphen sind es die „Geistfahrzeuge“ Jürgen Tobegens. Tobegens eigentümliche Syntax oszilliert zwischen Kalligrafie, Abstrakten Expressionismus, Informel, Tachismus und Automatismus. Die Uneindeutigkeit istweiterlesen

Eigene Texte

5. Dezember 2016 Bodytext

DIE ENTSTEHUNGSFORM („Mit dem „Automatismus“ und „kontrollierten Zufall“ haben die Surrealisten die abstrakte „Geste an sich,…“) – DER BODYTEXT („Mein: „Frisch gewagt ist halb gewonnen!“ versucht Kalligrafie als Körpersprache neu zu denken…“) – Rede: „von SELBST“ („Wer meine Arbeiten verfolgt wird es vielleicht gleich erkannt haben: Aus meinen farbigen Arbeiten sind die kleinen schwarzen, hin und wieder auch weißen kalligrafischen Männchen verschwunden…“) – Rede: „WAS MALST DU?“ („Als Künstler bin ich immer wieder mit der Frage konfrontiert: „Was malst du?“weiterlesen

>BILDARCHIV<

8. März 2015 NICHTNICHTBILDER

– 2018  TRANSIT (Ein neues Menschenbild)  – 2017 BODYTEXT (Kalligrafie neu gedacht) – 2016 DAS SCHÖNE KRITZEL – 2015 KALLIGRAFICOLLAGEN II – 2013 SCHWARZ AUF WEISS UND FARBE – 2012 KALLIGRAFIECOLLAGEN I  – 2011 EIWEIS (Es Ist Was Es Ist) – 2010 DENKFIGUREN – 2009 NOBJEKTIVE – 2008 LOGOSBLÜTEN – 2007 RU(I)NEN-SCHRIFT – 2004 POEGRAFIE – 2002 EIN DUCTUS ERZÄHLT – 2000 ABSTRAKTE KALLIGRAFIE