Vita

6. Januar 2017 Kontext

Geboren 1954 in Neumünster (Schleswig-Holstein)

Hauptschüler/ Elektromechaniker (bis Mitte 1977 in Neumünster)

Parteifunktionär (KPD/ML, KJD, VSP bis Ende 1987 in Dortmund und Köln)

Taxifahrer (seit 1990 in Berlin)

Seiteneinsteiger und Autodidakt in der Malerei (seit 1989)

1990 – 1992 Versuche als Kopist (Portraits und Stillleben)

1993 – 2015 DIE SUCHE NACH DEM LYRISCHEN ICH*. Auseinandersetzung mit dem spontanen Ductus der Hand, der „écriture automatique“ (automatisches Schreiben) der Surrealisten, dem „Malprozess“ (offenes Bild) im Informel, dem „WuWei“ (absichtsloses Tun) der Taoisten und dem „Weg des Pinsels“ (Nicht-Geist-Nicht-Denken) im ZEN

2016 DAS SCHÖNE KRITZEL (Ontologischer Realismus)

2017 BODYTEXT (Kalligrafie neu gedacht)

2018 TRANSIT  (Ein neues Menschenbild)

2019 von SELBST (Der Tastsinn)

2020 „FIGURA ORIGINIS“ (Die Entstehungsform) oder

          WELTMODERNE LITERATENMALEREI

 

* Mein „So-Sein“, die Seele, die mit der Geburt ihren Körper bekam, passte nicht in das Vorgefundene „Da-Sein“. Als ein späteres Sandwichkind wurde ich mit Klumpfüßen geboren, aus denen Platt-, Senk-, Spreizfüße wurden, über die ich als Kind ständig stolperte. Meine Zähne wuchsen kreuz und quer und ich nahm, außer Scharlach, alle Kinderkrankheiten mit. So war ich ein unterentwickeltestes Kind, das in der Schule zum Fehler wurde. Rechtschreibung war für mich ein Kreuz, weil ich mich mit den Buchstaben und Wörtern identifizierte, in ihnen mein „So-Sein“ sah, das nicht ins „Da-Sein“ passte. So wurde ich zum „Legastheniker“, in den Nächten von Alpträumen geplagt und beruhigte mich selbst mit meinem ersten Gedanken, der mir schon als kleines Kind kam: „Alles ist umgekehrt“. Mit dem Kommunismus fand ich, obwohl ich einer dogmatischen Kaderorganisation beitrat, endlich ein „Da-Sein“, in dem mein „So-Sein“ Anerkennung fand. Ich war anders und damit nicht mehr allein. Bis auch dieser Traum, ich mit ihm, in einer Politbüro-Sitzung der VSP zusammenbrach. Ich fiel in mein nacktes „So-Sein“ und war mit meinem nackten „Da-Sein“ total glücklich, denn ich konnte dem nackten Eins-Sein nun endlich mein Kleid geben. Das wurde die Kunst. Interessanter weise ein kalligrafisches Informel, das mein Schicksal aufgreift und in ein neues Sehen und Denken wendet.

 

 


 

EINZELAUSSTELLUNGEN

2020 Februar – August „WELTMODERN“: Galerie „Kirche auf dem Tempelhofer Feld“

2019 September/Oktober, Doppelausstellung „von SELBST“: „Kapelle am Urban“ plus Galerie-Cafe „Dildile“

2018 September „TRANSIT“: Galerie Salon „Halit Art“, Berlin-Kreuzberg

2018 Januar/Februar, Doppelausstellung „BODYTEXT“: „Kapelle am Urban“ plus Galerie-Cafe „Dildile“

2016 Februar/März „DAS SCHÖNE KRITZEL“: Galerie-Cafe „GM 26“, Berlin-Steglitz

2014 September: Galerie-Cafe „playing with eels“, Berlin-Kreuzberg

2013 Februar/März: Galerie-Cafe „Dildile“, Berlin-Kreuzberg

 

 


 

AUSSTELLUNGSBETEILIGUNGEN

2020 September: 11. ART-Kreuzberg, Galerie Salon „Halit Art“

2020 August: Kiezwoche im Galerie Salon „Halit Art“

2019 September: 10.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

2018 Dezember: Kunstweihnachtsbasar – Galerie Salon „Halit Art“

2018 September: 9.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

2017 September: 8.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

2016 September: 7.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

2015 September: 6.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

2014 September: 5.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

2013 April: MACHT KUNST, Kunsthalle der Deutschen Bank, Berlin-Mitte

2012 Dezember: Benefizausstellung der „elhana-Lernpaten“, Berlin-Kreuzberg

2012 September: 3.ART-Kreuzberg, Atelier- und Galerie-Rundgang

 

 


 

 

DAUERAUSSTELLUNG:

Seit März 2018: Physiotherapiepraxis „Körperkollektiv“, 10961 Berlin, Urbanstraße 171B, facebook/körperkollektiv

Seit Dezember 2018: „Kiezhebammen-Steglitz“, 12165 Berlin, Grunewaldstraße 10, www.kiezhebammen-steglitz.de