DER EPILOG

„Das Subjekt der Kunst und Philosophie ist (…) Selbstüberstürzung“ (Marcus Steinweg)

Wer Kalligrafie wirklich versteht, der achtet nur auf den geistigen Rhythmus und nicht auf die Form der Schrift“ (1), hieß es im daoistisch geprägten China. Das ist lange her. In der Kulturrevolution hat Mao dem „Reich der Mitte“, einer durch das „I Ging“, „Ying-Yang“ und „Tao“ von Laotse und Konfuzius geprägten monolithischen chinesischen Kosmologie, mit der Losung „Eins teilt sich zwei“ (2) den Kampf angesagt. Mao etablierte ein dualistisches, westliches Weltbild, das der Westen als Modernisierung belächelte, weil es bäuerlich geprägt war. Heute ist China auf dem Weg westlicher als der Westen zu werden, wenn wir als „westlich“ das reflexive und als „östlich“ das proflexive Denken verstehen…

Doch zurück zur Kalligrafie. Sie durchbricht mit dem geistigen Rhythmus die festgelegte Semiotik der Schrift, so dass sie etwas sagen kann, ohne intellektuell verstanden zu werden. Sie berührt wie Musik die Intuition, weckt die Imagination und stillt das Bedürfnis nach Erkenntnis mit einem „von Ohngefähr“ (3). Mit undefinierbaren Zeug, das der Verstand dem Verstand nicht verzeiht, von dem er unbewusst jedoch weiß, dass das fassbar Unfassbare der geistige Rhythmus Leben ist und nicht das durch menschliche Technik akkurat sezierte, das ist Labor, oder das mit allen Mitteln der Technik unfassbar Fassbare, das ist Techno.

So haben wir es hier mit einem existenziellen Informell zu tun, dass sich nicht darum bemühen muss ohne definierbare Form zu sein. Es ist dessen Natur. Die Natur des Geistes. „Li“ ist im chinesischen eine Abkürzung für „Ling Fu“ – wörtlich: „Hof des Geistes“ (4), sie wird für den Geist in Aktion oder den Rhythmus der geistigen Natur verwendet. „Li oder Wirklichkeit ist das, worauf das Sehen reagiert, dem es geistig folgt. Wenn Künstler diese Wirklichkeit in ein Gemälde übertragen und deren Geheimnisse erfassen, dann reagiert der Blick Anderer darauf und der Geist Anderer begegnet sich darin. Die Reaktion des eigenen Sehens und dessen Durchdringung mit diesem Geist heißt „Geist in Aktion“. Wo diese spirituelle Aktion hervorgerufen wird, erreicht man die Wirklichkeit.“ (5) „Nur wer die Wirklichkeit erreicht kann der Spontanität der Natur folgen und die Zartheit der Dinge wahrnehmen; sein Geist wird in ihnen aufgehen. Sein Pinsel wird auf geheimnisvolle Weise mit Bewegung und Stille harmonieren und alle Formen werden hervortreten. Durchdrungen vom Lebenshauch werden in einer einzigen Bewegung Erscheinung und Substanz erfasst“. (6)

Hier wird ein Phänomen beschrieben, das auch die Impressionisten entdeckten, dafür aber kein Bewusstsein entwickelten. Denn sie gingen im Gegensatz zu den chinesischen Landschaftsmalern mit ihrer Staffelei in die Natur um das Abbild durch die Atmosphäre des Augenblickes zu erweitern, während in China kein einziges Landschaftsbild ein Abbild der Natur ist. Es war immer „geistigeborene Wirklichkeit“ (7), gemalt aus den Sphären der geistigen Natur die intuitiv die Atmosphäre der sinnlichen Natur erinnern. Dieser Grad der Meditation, die Übereinstimmung mit „Li“, mit dem geistigen Rhythmus des Lebens, wird nicht erlernt, sie stellt sich durch Nichttun ein, wenn der Geist in sich ruht. Erlernen können wir nur etwas von dem wir das Richtig und Falsch kennen. Doch was ist hier richtig, was falsch? Kein richtig und falsch zu haben. Erst wenn sämtliche Vorgaben, jede Form der Identität verworfen ist, geschieht was wirklich ist: Der geistige Rhythmus. Das ist auch mit Action verbunden, aber kein „Actionpainting“, das ist „Versuch macht klug“. Es dauert bis der „Selbstüberwinder“ (8) auch sich selbst als Experten, den „Willen zur Macht“ (8a) überwunden hat.

Im westlichen Kontext ist das „Informel“ (9) inzwischen eine blutleere Aktion. Sie begann furios. Als Weltverlust und Ich-Behauptung. Unter dem Eindruck des zweiten Weltkrieges und des Holocaust formulierte Adorno seinen wohl berühmtesten Satz: „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ (10). Nicht viel anders erging es vielen bildenden Künstlern. Sie konnten die Hochkultur des Abbildes, die mit in den Zivilisationsbruch geführt hatte, in ihren Bildern nicht fortsetzen. So suchten sie ohne Form ein neues Bild und fanden dies in ausdrucksstarken gestischen Aktionen. Die für Max Ernst „Entdeckungsfahrten ins Unbewusste“ (11) waren, für Jackson Pollock „Actionpainting“ (12), Fred Thieler „forschendes Tun“ (13) und Gerhard Richter „Zufall und Konzept“ (14).

Es verblüfft Gerhard Richter hier als informellen Maler zu sehen, doch wenn wir das „Informel“ nicht nur als gestisches Texten, auch als Texturologie, als ein Bild verstehen das über die Textur zur Aussage kommt, dann gehören Richters abstrakt gerakelten Bilder eindeutig dazu. Richter ist auch in seinem Selbstverständnis als Künstler ein „Informeller“. In einem Interview mit Hans Ulrich Obrist sagt er 1993: „All diese Beispiele, Tachisten und Action-Painting-Artisten, Informelle und so weiter, sind für mich nur ein Teil einer informellen Bewegung, die eben vieles andere trifft. Beuys hat für mich auch das Informel, aber es fing an mit Duchamp und dem Zufall, mit Mondrian oder mit den Impressionisten. Das Informelle ist das Gegenteil der konstruktiven Qualität der Klassik, also der Zeit der Könige, der klar gestalteten Hierarchien. Du siehst Dich also in diesem Zusammenhang weiterhin als informeller Künstler? Ja, grundsätzlich. Das informelle Zeitalter hat ja gerade erst begonnen.“ (15) – Zu seinen abstrakten Bildern sagt er: „Abstrakte Bilder sind fiktive Modelle, weil sie eine Wirklichkeit veranschaulichen, die wir weder sehen noch beschreiben können. Diese Bezeichnen wir mit Negativ-Begriffen: das Nicht-Bekannte, Un-Begreifliche, Un-Endliche, und sie schilderten wir seit Jahrtausenden in Ersatzbildern mit Himmel, Hölle, Göttern und Teufeln. – Mit der abstrakten Malerei schufen wir uns eine bessere Möglichkeit das Unanschauliche, Unverständliche anzugehen, weil sie in direkter Anschaulichkeit, also mit allen Mitteln der Kunst „nichts“ schildert.“ (16)

In der Öffentlichkeit kaum bekannt, obwohl von Richter öffentlich geäußert, ist sein tiefes religiöses Verständnis von Kunst: „Sich ein Bild machen, eine Anschauung haben, macht uns zu Menschen – Kunst ist Sinngebung, Sinngestaltung, gleich Gottsuche und Religion“. (Notizen 1962) – „Die Kunst ist nicht Religionsersatz, sondern Religion (im Sinne des Wortes „Rückbindung“, „Bindung“ an das nicht Erkennbare, Übervernünftige, Über-Seiende“ (Notizen 1964-65) – „Die Kunst ist die reine Verwirklichung der Religiosität, der Glaubensfähigkeit, Sehnsucht nach „Gott“. (…) Die Fähigkeit zu glauben ist unsere erheblichste Eigenschaft, und sie wird nur durch die Kunst angemessen verwirklicht. Wenn wir dagegen unser Glaubensbedürfnis in einer Ideologie stillen, richten wir nur Unheil an.“ (Notizen 1988)

Richters „Kunst ist Religion“ offenbart ein dualistisches Verständnis von Transzendenz. Bei Richter ist sie platonisch, ein Jenseits, das dem Diesseits entgegengesetzt, nur durch den Analogieschluss Erahnung ist. Das moderne abstrakte Bild schreibt Geschichte, indem es keine Geschichten erzählt. Narration ist tabu, das Bild muss mit allen Mitteln der Kunst „nichts“ schildern. Dem diametral entgegengesetzt ist das Verständnis von Transzendenz und Nichts in der Kalligrafie. Hier ist das Unanschauliche, Unverständliche, Unvernünftige kein „Über uns“, hier sind wir nicht nur das „Mittendrin“, auch „Mit-Künstler“, Teil des immanent-transzendenten Geistes, der beides ist: Entstehung und Vollendung. Hier ist das Nichts nicht mit allen Mitteln der Kunst hergestellt, hier geschieht es durch Kunst, Künstler und Betrachter hindurch. Kunst hört auf das Werk eines Schöpfers zu sein, ist das im organischen Prozess sich-selbst-Bildende. Während Richter sich als „Über-Ich“ stilisiert: „Nachdem es keine Priester und Philosophen mehr gibt, sind die Künstler die wichtigsten Leute auf der Welt. Das ist das Einzige, was mich interessiert.“ (Notiz 1966)

Da lobe ich mir doch Goethes „Faust“, Teil I: „Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält“, endet hier nicht nur für Faust, für jede Art der Erkenntnis im: „Da steh‘ ich nun, ich armer Tor, / Und bin so klug als wie zuvor! / Heiße Magister, heiße Doktor gar, / Und ziehe schon an die zehen Jahr‘ / Herauf, herab und quer und krumm / Meine Schüler an der Nase herum – / Und sehe, daß wir nichts wissen können!“ (17) Wir können das, was die Welt im innersten zusammenhält nicht wissen, wir können es sein. Es ist kein „Etwas“, es ist materiell und ideell ein „Nichts“: Absichtsloses Teilen. Die Welt in ihrem Innen und Außen wird von unendlich vielen Teilen: Mineralien, Bakterien, Viren, Pflanzen, Tieren, Menschen… bevölkert, von Personal, dass sich den Globus teilt. Alles und alle gehören zum Inventar, nichts wird ausgegrenzt, Inklusion in reinster Form. Was nicht bedeutet, dass es keine Konflikte gibt. Im Gegenteil. Wesen, insbesondere Lebewesen entwickeln eigene Interessen, das Fressen und Gefressenwerden ist hier Programm. Doch selbst im Überlebenskampf gilt das Prinzip: Niemand besitzt alles. Alle opfern sich und teilen sich mit dem Einen, der Lebendigkeit…

Bis der Mensch zur „Vernunft“ kam und mir einen Schlussstrich zog. Zunächst stellten die Religionen seine Interessen über alles, dann machte sich Technik die Erde untertan, heute die Jagd nach Maximalprofit. Seitdem ist Natur „Ding“, ausbeutbare Masse, wurden Tiere und Pflanzen manipulierbares Zuchtgut und der Mensch, wie Hegel es vorhergesagt hat, ein immer niedrigeres Wesen. Doch die Natur blieb nur im Kopf des Menschen eine tote verfügbare Materie. Putzmunter wie Lebende sind, meldet sie sich zurück und weist den Menschen in seine Schranken: Du brauchst mich, ich brauche dich nicht!

So ist der Mensch endlich zurückgeworfen auf sich selbst, muss er sich als unteilbar mit der Natur verstehen, frei und unabhängig durch sie. Das ist kein „Zurück zur beseelten Natur“, keine „Wiederentdeckung des Animismus“, keine „Neue Kosmologie“. Das ist Aufklärung 2.0. Der Mensch lebt heute nicht mehr in der Natur, er lebt unter Dingen, die er selbst erschaffen hat. Die Natur ist heute nicht mehr seine Umwelt, die Natur ist heute sein Weltinnen. Hier gilt es ein nicht-anthropogenes Bewusstsein, das von der Psychologie als „Unbewusstes“ und „kollektiv Unbewusstes“ beschriebene Selbstbewusstsein, in ein „von-Selbst-Bewusstein“ zu transzendieren. Mit diesem Individuationsprozess, dem Durchbruch des Selbstbewusstseins in das Nicht-Ich und Nicht-Wissen, erkennt das Individuum wo es die Grenzen des Wachstums überschritten hat und wo tatsächliche Wachstumsprozesse stattfinden. Aus der „unsterblichen Seele“ der Indigenen, die durch den „alleinigen Gott“ und „Gottes Sohn“ vom Christentum zur Identitätspolitik umgeformt wurde, wird so der bereits von Aristoteles beschriebene „Tastsinn“ und die von Buddha beschriebene „Achtsamkeit“. Ein Nicht-Ich-Nicht-Geist-Nicht-Körper der als Bewusstes-Sein geboren wird und stirbt, als Bewusstsein unsterblich ist. So dass wir Lebewesen als sterbliche Körper und sterbliche Personen, unsterblich Teil des Ganzen sind. So ist Aufklärung „der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant).

 

(Prosaischer „Ost-Westlicher Diwan“ – Farblose Gedanken, Teil III – Mai 2020)
  • (1) Aus: Chang Chung-yuan „Tao, Zen und schöpferische Kraft“, Seite 192, München 1980
  • (2) In seiner Schrift „Über den Widerspruch“ überträgt Mao den „Historischen und dialektischen Materialismus“ von Marx und Engels in das chinesische Denken, sieht dabei Parallelen zwischen Hegels idealistischer Dialektik und dem „Ying-Yang“, grenzt sich scharf vom „I Ging“ und Konfuzius ab, verlangt eine materialistische Dialektik die das Ideal nicht in einer orakelten Kosmologie, im vollendeten wissenschaftlichen Kommunismus sieht.
  • (3) Friedrich Nietzsche, „Also sprach Zarathustra“, Reclam, Seite 155
  • (4) „Die Wirklichkeit (Li), aus der alle Dinge entstehen, wird von Fu Tsi aus dem achten Jahrhundert als „Ling Fu“, der „Hof des Geistes“ bezeichnet. Diesen Begriff benutzte Chuang Tzu als Erster; im psychologischen Sinn meint er die Tiefe des Unbewussten. Die Tiefe des Unbewussten zu erreichen heißt, die Potentialität des Hofs des Geistes zu enthüllen“, aus Chang Chung-yuan „Tao, Zen und schöpferische Kraft“, Seite 183, München 1980
  • (5) Aus: Tsung Ping „Essay über das Malen von Landschaften“ (Quelle ebenda)
  • (6) Aus: Chang Huai „Abhandlung über Malerei“ (Quelle ebenda)
  • (7) Aus: Hegels „Vorlesungen zur Ästhetik“
  • (8/8a) Nietzsches Zarathustra sagt: „Ich lehre euch den Übermenschen“, den Menschen, der die „Selbstüberwindung“ des Menschen durch den Menschen sein soll. Der „Übermensch“ ist bei Nietzsche der „Wille zur Macht“, der Löwe, der vom wiedergeborenen Kind überwunden wird.
  • (9) Der Begriff Informel bezeichnet „keinen einheitlichen Stil, sondern charakterisiert eine künstlerische Haltung, die das klassische Form- und Kompositionsprinzip ebenso ablehnt wie die geometrische Abstraktion“. Christoph Zuschlag / Hans Gerke: „Brennpunkt Informel. Quellen, Strömungen, Reaktionen“. Köln 1998, S. 6. Konstitutiv ist das „Prinzip der Formlosigkeit“ im „Spannungsfeld von Formauflösung und Formwerdung“. Der Begriff fasst verschiedene abstrakte Strömungen der europäischen Nachkriegskunst zusammen und umfasst dabei „zwei differente Ausdrucksweisen – das Gestische und die Texturologien“. Rolf Wedewer: „Die Malerei des Informel. Weltverlust und Ich-Behauptung“. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2007, S. 10 und 15.
  • (10) Aus: Theodor W. Adornos Aufsatz „Kulturkritik und Gesellschaft“, geschrieben 1949, veröffentlicht 1951
  • (11) Aus: Max Ernst „Was ist Surrealismus?“
  • (12) Der Begriff geht auf den US-amerikanischen Kunstkritiker Harold Rosenberg zurück, der in den 1950er Jahren die Malerei der amerikanischen Abstrakten Expressionisten als Action Painting bezeichnete. Neuere Forschungen legen nahe, dass der Exilsurrealist Wolfgang Paalen den Begriff als erster einführte. In seiner Theorie des beobachterabhängigen Möglichkeitsraumes, die der abstrakten Malerei in den vierziger Jahren in New York neue Schwungkraft und ein einheitliches, neues Weltbild vermittelte, verarbeitete Paalen ebenso Erkenntnisse der Quantenphysik, Interpretationen totemistischer Weltauffassungen und räumliche Strukturen indianischer Malerei der Nord-West-Küste. Sein Aufsatz Totem Art philosophiert über ekstatische „Aktionen“, die in der Lage sind, eine psychische Verbindung zum generischen Gedächtnis aufzubauen.
  • (13) Fred Thieler schreibt 1962 „Zu meinen Arbeiten“: „Maler sein, heißt für mich, die Existenz eines Zeitgenossen zu führen, der den Hauptteil seines Daseins mit dem Versuch verbringt, die Impulse seines Lebens: Anregungen wie Depressionen, Intuitionen wie berechnende Überlegungen, Relationen aus Einzelerlebnissen wie Erlebnisketten, malend aufzuzeigen – oder im Malvorgang zu gewinnen. (…) So scheint mir „Malen“ ein Prozeß, dessen Wesensgehalt forschendes Tun ist – forschendes Tun als Ergebnis offener Analysen.“
  • (14) „Zufall und Konzept“ hieß ein Ausstellungsraum in der Gerhard Richter Ausstellung „Abstraktion“ (Potsdam 2018, Museum Barberini). „Wir sprechen hier von einem geplanten, einem kontrollierten Zufall“, so die Kuratorin Valerie Hortolani auf der Pressekonferenz.
  • (15) Der Interview-Auszug sowie alle folgenden Notizen aus „Gerhard Richter, Text – 1961 bis 2007, Schriften, Interviews, Briefe“, Verlag der Buchhandlung König, Köln 2008
  • (16) Gerhard Richter im Katalog für die „documenta 7“, Kassel 1982
  • (17) Goethe, „Faust, der Tragödie erster Teil“, 1808, Szene: Nacht, Faust allein in seinem gotischen Zimmer