PRÄSENTATION DER WEB-SEITE IN DREI MINUTEN
(Kopfbild: Ausschnitt aus 01/2026 „PROMETHEUS“, Acryl und Acryllack auf Leinwand, 130x170cm)

Autopoiese ist wie die Eisblume bei starkem Frost am Fenster, sie kann uns weder erzählen, wie sie entstand, dass sie entstand und wie es kommt, dass unser Auge in Eiskristallen Blumen sieht. So geht es der geistigen Erscheinung, die gegenwärtiger ist als die vom Verstand der Erkenntnis behauptete Realität. Der reinen Vernunft stehen wir nicht gegenüber, sind mittendrin mit der Körpersprache und der Autopoiese Teil von ihr. Absichtslos zeigen Gebärde (Begehren) und Geste (Rede) in ihrer Erscheinung das Sein*. Zwischen Körper und Geist gegenständlich und abstrakt die dritte Sache, die fraktal (selbstähnlich) spirituell Ahnung ist. Mit ihr, der Urteilskraft der Vernunft sehen wir die Schönheit (den Wind), das geistige Auge (den Tastsinn), mit ihm die Selbstentfaltung (den Sinn).
* … „die Kantische Unterscheidung zwischen dem Gegenstand der Vernunft – dem Unerkennbaren – und dem Geschäft des Verstandes – der Erkenntnis“ … „Die Vernunft ist nicht auf der Suche nach Wahrheit, sondern nach Sinn. Und Wahrheit und Sinn sind nicht dasselbe“.“ (Hannah Arendts Einleitung in ihrem Vermächtnis „Vom Leben des Geistes – Das Denken – Das Wollen“, 1974/75).
AUTOPOIESE MALEREI …
Gelb ist für mich Sehnsucht nach dem großen Anderen, der Leere, der Liebe, dem Licht, offen weit und ewig.

AUTOPOIESE KALLIGRAFIE …
Kalligrafie ist für mich mehr als „Schönschrift“. Absichtslos zeigt der Duktus die Selbstentfaltung der Erscheinung Leben, die Fügung der Autopoiese.

AUTOPOIESE FOTOGRAFIE …
Fotografisch greife ich ins Licht, gestaltet der Duktus meiner Hand mit ihm.

AUTOPOIETISCHE VITA …
Mein Leben – meine Kunst

BILDER MEINER AUSSTELLUNGEN …
Letzte Ausstellung:

Vorletzte Ausstellung:

GEDRUCKT …
Mein wichtigstes Gebot: „Du sollst dir selbst dein Bild machen!“

Mit meinem Buch „Du sollst dir dein Bild machen – Traktat in Wort und Bild über die Entstehungsform“ unternehme ich den Versuch mein Denken mit dem Pinsel in Worte zu fassen. – Die Kataloge dokumentieren meine Ausstellungen:







