>Präsentation in drei Minuten<


Mit der ART BORN verwandeln sich in meiner Arbeit Touché und Gebärde vom Automatismus, wie ihn die Surrealisten konzipiert haben, zum Schriftbild der Autopoiese. Das Bild geschieht nun nicht mehr durch den Künstler als „passiver Autor“. Es geschieht irrational durch ihn hindurch als das sublime Können des Körperbewussten. Das spricht absichtslos eine arbiträre, der freien Assoziation folgende Sprache, die mit wilder Semiose intuitiv Bedeutung herstellt. 

Kunstbegriff: Autopoiesis – Das Bild ohne Autor


Realismus heißt nicht, dass etwas Wirkliches repräsentiert wird. Realismus heißt, dass der Vorgang der Repräsentation selbst real ist.“

( Herkunft unbekannt, zitiert nach dem Genter Manifest von Milo Rau)


09/23 „VERLIEBT ODER“, Acryl und Acryllack auf Baumwolle, 80x120cm

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Ausschnitt aus: 06/23 „WEIBLICH ODER“, Chinatusche und Batikfarben auf Reispapier, 68x48cm

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11/2020 „KLAVIATUR I“, Büro- und Hotelneubau am Hauptbahnhof

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Vita: Vom Maoist zum Taoist


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Mit meinem Buch „Du sollst dir dein Bild machen – Traktat in Wort und Bild über die Entstehungsform“ unternehme ich den Versuch mein Denken mit dem Pinsel in der Hand in Worte zu fassen. Warum bleibt das Bild immer offen? Wird es mit jedem Bild neu gefunden? Nie erfunden? Ist es den Betrachtern überlassen? Hat sich der Maler dabei nichts gedacht? Doch: Ein offenes Bild zu erschaffen. So offen wie das Leben selbst. –  Die Kataloge dokumentieren meine Ausstellungen:

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