DER “UNKONTROLLIERBARE ZUFALL”

Mein Thema ist die “Akzidenz”(1), das “Nebensächliche” und “Zufällige”, das in einer spontanen Malaktion das “Zugrundeliegende” (die “Substanz”) überschreitet und im Auge der Betrachtung “freie Assoziationen” auslöst. Sie zeigen ein “zu etwas Seiendem Gehörendes”(2), das eine ”Aura” hat: Die “einmalige Erscheinung einer Ferne, so nah sie sein mag”(3).

Aristoteles(1), Thomas von Aquin (2), Walter Benjamin (3)

 

 


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ERKENNTNIS


Das „Zufallsprinzip“ in der Malerei wurde von Gerhard Richter stark gemacht, der „Kontrollierte Zufall“ von Jackson Pollock, den „Unkontrollierbaren Zufall“ brachte Henry Michaux ins Spiel, er wurde aber nicht als solcher, als “Meskalin” und „Tachismus“ rezipiert. “So wie jeder Sieger spricht, sprichst du: “Zufall gibt es nicht”.” (Nietzsche). Dabei ist das “Spontane” und “Unkontrollierbare” das Spannende am „Tachismus“ und der „Kalligrafie“. Beide setzen die Kontrolle durch den Verstand, den “Freien Willen”, außer Kraft und überlassen das Bild dem “Freien Geist”. Der verleiht den spontanen „Flecken“ und „Linien“ ein Eigenleben, das als “wilde Zeichen” im Auge der Betrachter*innen “freie Assoziationen” auslöst. Das “Schöpfertum in der Kunst” (Max Ernst) wird damit endgültig überwunden. So schneckt der Geist vom “Heiligen” zum “Freien” und lässt dabei den “Willen” hinter sich.

“Den Zufall gibt die Vorsehung – Zum Zweck muss ihn der Mensch gestalten” (Schiller).

 

 


Vom “Freien Willen” zum “Freien Geist”

 

 


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Vita: Jürgen Tobegen

 

 


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