Fotografische Hieroglyphen (2020)

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(oben: Ausschnitt aus “KLAVIATUR”)


ERKENNTNIS


Auch mit dem Fotoapparat zeigt meine Kunst kein “Abbild”, fotografiert sie nicht die “Substanz”, ist ihr Interesse die “Akzidenz”. Doch hier ist das “Zufällige”, das das “Zugrundeliegende” überschreitet, nicht, wie in meinen gemalten Bildern, eine “Entstehungsform”, hier ist es eine Dekonstruktion des “Abbildes”, ein “Nichtnichtbild”. Die einfache Verneinung reicht dafür nicht aus. Negieren wir nur das “Gegenständliche”, haben wir das “Abstrakte”, das keinen Gegenstand, dafür ein Konzept, immer noch “abbildet”. Erst mit der doppelten Verneinung, der “Negation der Negation”, tritt im dialektischen Verständnis von “Ursache” und “Wirkung” das “Zufällige” hervor.


“NICHTNICHTBILDER”


2020 “MINIMAL”, bei einbrechender Dunkelheit auf dem Fehrbelliner Platz

 

 

2020 “STRASSENBALETT”, blaue Stunde im Straßenverkehr

 

2020 “FLASCHEN”, fotografiert auf der Nachrücke vom Taxihalteplatz Hauptbahnhof

 

 

2020 “AUSFAHRT” Tiergartentunnel

 

2020 “KLAVIATUR”, Hotelneubau am Hauptbahnhof

2020 “HAUPTBAHNHOF”, Europaplatz im Dezember

 

2020 “WOHNZIMMER”

 

2020 “KERZENSTÄNDER”

 

2020 “BLAUE STUNDE” auf dem Wittenbergplatz

 

2020 “LICHTERGLANZ” auf dem Tauentzien

 

2020 “NUSSKNACKER”, Weihnachten auf dem Tauentzien

 

 

2020 “KARUSSEL”, KaDeWe Schaufenster