DER NOUSLETTER V

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Der „Nousletter“ ist auch ein „Newsletter“, doch seine „News“ sind „Nous“, altgriechisch: nonverbale Vernunft, geistiges Sehen der sprachlich nicht fassbaren Wahrheit. Im Sanskrit „Tathata“: Die „Soheit“ vor der Wahrheit, das Bewusstsein ohne Objektbezug.


 

Als Maler denke ich out of the box. Ich finde mit dem Pinsel, Spachtel oder Rakel in der Hand neue Lösungsansätze. Ich lasse mich von ihnen denken. Das Bild ist dabei weder Ritual noch Konzept. Es ist Versuch und Irrtum. Ich male und sehe den Gedanken, wie er sich das Bild denkt. Ich sehe ihn. Er sieht mich. Es entsteht ein Spiel. Ein Dialog. Wir werden eins. Das Ego als Nabel der kognitiv erdachten „Was“-Welt, ist im „Wie“ im intuitiven Blick auf die Soheit der Wirklichkeit nicht existent. So entsteht ein absichtsloses Bild. ‚“(…) geh mit der Kunst in deine allereigenste Enge. Und setze dich frei.“ (Paul Celan, „Der Meridian“). Selbstlos. Frei. Gedankenleer kommen wir vor das „Was“. Vor die Wahrheit der Kausalität und sehen die Wahrheit ist nicht die Kausalität. Die Wahrheit ist ein „Ding an sich“ (Kant). Sie ist weder Objekt noch Subjekt. Sie ist, was sie ist. Soheit. Denn die „Wahrheit (ist) nicht im Gegenstande, sofern er angeschaut wird“, sagt Kant, „sondern im Urteile über denselben, sofern er gedacht wird“. So stützt sich das Urteil der Wahrheit auf ein transzendentales Bild, das alles ist und zugleich auch nicht ist. Weder kennt es eine Ursache, folgt es einer Vorstellung, noch ist es vergänglich. Das wahre Bild ist ein „Ding an sich“ das nicht in unserer Hand liegt, auch wenn es aus unserer Hand kommt. Die Wahrheit ist unsere Freiheit. Die „Freiheit im Menschen“ (Kant). Halten wir sie fest, wird aus dem „Wie“ (der Lebendigkeit) ein „Was“ (die Statistik) ist sie weg.

„Um sein Nichtwissen zu wissen ist das höchste“ (Laotse)

Olga Tokarczuk, die polnische Literaturnobelpreisträgerin 2018, nennt die nonverbale Urteilskraft in ihrer Nobelpreisrede 2019 die „vierte Person“.  Deren Sehen beschreibt sie so: „Das ist ein Standpunkt, eine Perspektive, von der aus alles gesehen werden kann. Alles zu sehen bedeutet, die ultimative Tatsache anzuerkennen, dass alle Dinge, die existieren, wechselseitig zu einem einzigen Ganzen verbunden sind, auch wenn uns die Zusammenhänge zwischen ihnen noch nicht bekannt sind. Alles zu sehen bedeutet auch, eine ganz andere Art von Verantwortung für die Welt anzunehmen, denn es wird offensichtlich, dass jede Geste >hier< mit einer Geste >dort< verbunden ist, dass eine in einem Teil der Welt getroffene Entscheidung sich in einem anderen Teil der Welt auswirkt, und dass die Unterscheidung zwischen >meins< und >deins< anfängt, strittig zu werden.“

„Gäbe es nur eine Wahrheit könnten wir nicht hundert Bilder zum gleichen Thema malen“ (Picasso)

Picasso malte spontan. „Meine Gedanken interessieren mich weniger als das, was ich unbewusst will“. Er ging den Weg des Pinsels, wie man im taoistischen China sagte. Die Begründung für seinen berühmten Satz „Ich suche nicht, ich finde“ zeigt die ganze Dimension seines absichtslosen Tuns. „Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuem. Finden – das ist das völlig Neue! Das Neue auch in der Bewegung. Alle Wege sind offen und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer! Die Ungewißheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die sich im Ungeborgenen geborgen wissen, die in die Ungewißheit, in die Führerlosigkeit geführt werden, die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen, die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht – menschlich beschränkt und eingeengt – das Ziel bestimmen. Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis im Außen und Innen: Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen, der in aller Angst des Loslassens doch die Gnade des Gehaltenseins im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.“

„Komm! Ins Offene!“ (Hölderlin)

In seinem Briefroman „Hyperion“ setzt sich Hölderlin mit dem Absoluten auseinander und zeigt, dass wir es weder denken noch sprachlich fassen können. Wir können das „Unendlicheinige“ lediglich out of the box mit unserer nonverbalen Urteilskraft umkreisen, weil unser rationales Denken und Sprechen mit dem Trennen und Unterscheiden des „Was“ der Objektivität, vom „Wie“ der Subjektivität beginnt und an das Untrennbare nicht heranreicht. Kognitiv können wir nur in Objekt- und Subjektbezügen denken. Denn der Verstand hat kein „Wie“ keine eigene Wahrnehmung. Er konstruiert sich seine Welt aus dem „Was“. So kann er sich ein „Ding an sich“ als die Null in der Zahlenreihe denken. Doch begreifen und selbst denken kann er die Null nicht. Augenblicklich wird aus der Null ein Nichts, das der Verstand als Horror Vacui fürchtet. Denn das vom Verstand geformte „Was“ existiert nicht im „Wie“ der Gedankenleere. Das ist der Kunstmoment. Der Moment, indem das kognitive Können sich selbst überwindet und intuitiv zur Kunst wird. Mit Pauken und Trompeten, mit dem Pinsel oder Stift betritt die Kunst die Bühne und beginnt intuitiv ihr Spiel. Sie kann im Tanz mit wenigen Gesten, mit der Stimme in wenigen Worten, in der Musik mit wenigen Tönen und in der Malerei mit wenigen Farben und Formen eine Reise durch das transzendentale „Wie“ ,zur Aufführung bringen, ohne es dabei selbst zu wissen. „Dichtung und Wahrheit“ nennt Goethe sein autobiografisches Werk, und Picasso sagt:

„Kunst ist eine Lüge, die uns die Wahrheit begreifen lehrt“.

Doch nicht jede Kunst stellt sich bewusst mit einer Lüge ihrem „Was“ in den Dienst der Wahrheit, sodass wir durch die Lüge hindurch das „Wie“ der Soheit, wie die Welt in unserem Kopf entsteht, sehen können. Die angewandte, von der Digitalisierung zum Absoluten perfektionierte Kunst spielt mit dem schönen Schein und verwandelt dabei nicht nur das Original in eine Kopie, sie leitet aus ihrem Fake dem digitalen „Was“ die Wahrheit ab. So ermittelt der Mensch nicht mehr mit Versuch und Irrtum die Wahrheit. So orientiert er sich nicht mehr an der Selbstentfaltung der Evolution. So passt der Mensch die Wirklichkeit seiner Wahrheit an. Wir haben die Weltverbesserung, jetzt brauchen wir nur noch das Problem. So verliert der Mensch mit der von ihm festgelegten Wahrheit die Freiheit und empört sich darüber, dass er nicht mehr sagen kann, was er denkt. So war einst Gott die Wahrheit, war die Erde eine Scheibe und kreiste die Sonne um die Erde, stammte der Mensch von Gott und nicht vom Affen ab, war der durch das Alphabet bewusste Mensch dem unbewussten Mythos überlegen, hatte die Partei aus Leninschen Geist und von Stalin geschweißt immer Recht, zwingt der tendenzielle Fall der Profitrate das kapitalistische System zum grenzenlosen Wachstum und glaubt der moderne Mensch, dass es ohne den Fortschritt der Gewinne keinen Fortschritt im Leben gibt. Weil die praktische Vernunft das Bild der Wirklichkeit ihrer Wahrheit anpasst. Das ist nicht nur bequem. Das ist die Konformität der Macht und keine „Revolution der Denkart“ (Kant). Die „kopernikanische Wende“ (ebenda), mit der die moderne westliche Aufklärung begann, sah anders aus. Kopernikus konnte sein neues Weltbild aus den mittelalterlichen Gegebenheiten weder heraus lesen noch aus seinen Berechnungen wissen. Er wusste nicht, dass seine Art zu denken eine „Revolution der Denkart“ (ebenda) nach sich ziehen wird, die fortan nicht mehr aus dem „Was“ (dem Gott) aus dem „Wie“  (im Offenen gehalten) die Wahrheit ableiten wird. Er dachte out of the box und vertraute dem Nichtwissen, seiner intuitiven Urteilskraft. So stellte er das alte Weltbild von Glocke und Scheibe auf den Kopf. Dergestalt fand auch Einstein aus dem Nichtwissen in der Badewanne mit dem Schaum spielend, zur neuen Sicht von Raum und Zeit, die sich mit seinen zuvor angestellten Berechnungen deckte.

Die „Revolution der Denkart“ (Kant)

Eben diese Art, die Revolution der Denkart, erleben wir heute allerdings gezwungener Maßen. Indem wir uns der vierten narzisstischen Kränkung* in Gestalt des Klimawandels und Artensterbens stellen müssen. Wieder haben wir ein Modell für richtig gehalten, mit dem wir sehenden Auges scheitern. Für den aufgeklärten Menschen ist nicht mehr Gott das Bild der Wahrheit. Für uns wird das Bild der Wahrheit durch die Forschungen in Wissenschaft und Technik geprägt. Wieder ist dabei aus dem Überbringer der nun aufgeklärten Wahrheit ein Glaube geworden. Der Glaube an die Wissenschaft und Technik. So wurde das Auto unser „Selbst“, ist es der Computer und morgen mutieren wir womöglich zum Virus der Weltverbesserung. Wieder schreiben wir wie einst mit dem Gott der Schöpfung der Natur ihre Gesetze vor. Wieder behaupten wir, wir können nicht anders. Der Fortschritt sei nicht aufzuhalten und verwechseln dabei den Fortschritt mit der Gier nach Macht. Doch nun gibt es einen Unterschied zur Lösung aller bisherigen Fragen, jetzt geht es für die Menschheit um die Existenz. Entweder schafft sie sich mit einem „Weiter so!“ mit fossilen Brennstoffen und Artensterben selbst oder mit der Entwicklung der KI ihre Freiheit ab. Oder wir verstehen mit Einstein: „Probleme kann man niemals mit der derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“ und beginnen endlich out of the box ein neues Denken. Als Rainer Maria Rilke den Torso des Apollo von Rodin in dessen Werkstatt sieht, da erlebt er, wie die Leere zu ihm spricht. Er sieht eine Form, den Torso und sieht wie die Leere ihn vollendet. In seinem Gedicht  „Archaischer Torso Apollos“ beschreibt er den Moment out of the box so. Sonst „… bräche (die Gestalt) nicht aus allen seinen Rändern aus wie ein Stern, denn da ist keine Stelle die dich nicht sieht. Du mußt dein Leben ändern!“.

Die absolute Freiheit im Menschen

Einerseits sind wir Natur und unterliegen damit der Kausalität von Ursache und Wirkung. Was geboren wird, muss sterben. Aus diesem Ohne-Macht-Sein kommt nichts und niemand heraus. Selbst die vom Menschen hergestellten technischen Gegenstände sterben. Sie geben ihre Funktionsfähigkeit auf. So sind nicht nur alle, ist alles vor dem Tod gleich. Doch hätte die Natur dabei einen Verstand, der wie der Mensch „was“ logisch denkt, gäbe es die von den Menschen konstruierten Kausalitätsketten, müsste überall auf dem Planeten Erde nicht nur der Tod, müsste die Welt längst untergegangen sein. Doch sie ist nicht untergegangen. Die Erde lebt. Sie ist der lebende Planet. Auf dem das Leben alogisch einer „wie“ Logik folgt. Indem das „Wie“ ein Ohne-Macht-Sein garantiert das vom „Was“ als Ohnmacht erlebt wird. So ist die Kausalität von Ursache und Wirkung weder Einbahnstraße noch Schwarmintelligenz. Sie ist ein Netz, das uns im Offenwerden trägt und verschwindet, indem wir es vernetzen. So erblüht die Blume, ergrünt der Baum, obwohl sie zuvor alles verloren haben. So singt und fliegt der Vogel frei, obwohl auch er aus dem Ei geschlüpft sterben muss. Er weiß es nicht. So erkennt der Mensch durch seine Vergänglichkeit das „Was“ und durch das „Wie“ Ursache und Wirkung. Denn nur durch den Tod wissen wir, dass wir leben. Wissen wir, dass leben schön, wertvoll und großartiger ist als alle Erfindungen des Menschen. Doch indem wir das intuitive Nichtwissen zum Wissen generieren, wissen wir zugleich, wie wir es manipulieren können. Denn darin besteht für den rational Aufgeklärten seine Freiheit, nachdem er das Paradies und damit den irrationalen Traum vom Weiterleben nach dem Tod für sich ausgeschlossen hat. Sein Fortschritt besteht nun darin, das Weiterleben bereits vor dem Tod zu realisieren. So werden wir älter, doch freier dadurch nicht. So glauben wir frei zu sein, indem wir die Naturkräfte beherrschen, doch die Natur in ihrer Soheit lässt sich nicht beherrschen, weil sie nicht herrscht. Die Herrschaft hat der Herr das Patriarchat erfunden und verteidigt es mit Blut und Schwert. So ist die absolute Freiheit weder ein materielles noch ideelles Ding. Sie ist das dinglose „Ding an sich“. Der raumlose Raum der nonverbalen Urteilskraft. Ruht der Geist in ihm, dem raumlosen Raum ist er absolut frei. Und handelt der Mensch aus ihm mit ihr, der nonverbalen Urteilskraft bleibt er absolut frei.

„Bleib ohne Tun – / Nichts das dann ungetan bliebe“ (Laotse)

Dieser Gedanke ist im kognitiven Denken unerträglich. Denn der Mensch ist in der „Was“- Box seiner geistigen Freiheit beraubt. Er muss etwas tun, handelt gezwungen, um wieder raus zukommen. Out of the box im „Wie“ bleibt hingegen nichts ungetan. Denn der gedankenleere Geist ruht in sich und ist dadurch nicht nur klar. Die Ruhe ist seine Kraft. So geht er absichtslos vor und verliert dabei nichts aus den Augen. Doch wie können wir uns das Gehaltensein im Offenen erklären? Indem wir die Lebendigkeit des Planeten Erde als das „Unendlicheinige“ (Hölderlin) verstehen, dessen Universalität alles und alle planetarisch macht. So erleben wir, was wir nicht erkennen können, dass die Form nur durch die Leere und die Leere nur durch die Form existiert. Form und Leere sind nicht gleich, doch dasselbe. Sie sind die Freiheit der Existenz. Das „stirb und werde“, durch das du kein „trüber Gast auf der dunklen Erde“ (Goethe) mehr bist. „Was“ logisch denkend habe ich mich immer gefragt, wie soll das gehen, erst sterben und dann werden. „Wie“ logisch beginnt der Weg mit dem ersten Schritt. Indem ich das Ziel und mit ihm den Weg, die Form loslasse, stirbt die Macht und Kontrolle über mein Dasein und ich bin der, der ich bin. Größer, schöner, lebendiger als jede Identität, die ich mir, die man mir von außen zuspricht. Denn fortan bin ich kein trüber Gast auf der dunklen Erde mehr. Bei Kant ist das „Zwei in Einem“, wie Sokrates die Dualität von Macht und Freiheit nannte, das „Ding an sich“ das „a priori“ vor der Erfahrung und Wahrnehmung in die Urteilskraft des Menschen eingeboren ist. Im antiken Griechenland hieß es „Nous“ und bezeichnete die reine nonverbale Vernunft. Im Hinduismus ist das eingeborene „Moksha“ die natürliche Erleuchtung, im Buddhismus die „Buddhanatur“. Für Olga Tokarczuk ist es die „vierte Person“ und für Picasso das „Gehaltensein im Offenwerden“. Während der falsch aufgeklärte Mensch im materiellen Dasein sein Selbst sucht und es dort nicht findet.

Der „Skandal der Vernunft“ (Kant)

Kant erkannte als einer der wenigen Philosophen, dass die praktische Vernunft den Menschen nicht zur reinen Vernunft führt, ihn im Gegenteil immer weiter von ihr entfernt und nannte das Phänomen den „Skandal der Vernunft“. Doch auch seine Konsequenz ist ein Skandal. Der „kategorische Imperativ“. Denn mit ihm ersetzt er das „Ding an sich“, das seine Transzendentalphilosophie erkennt. An dessen Stelle tritt das „allgemeine Gesetz“, aus dem seine Moralphilosophie entsteht. „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Doch genau das ein von der Wissenschaft und Technik von Menschen Hand mit dem Verstand erkanntes „allgemeines Gesetz“ hat die Industrialisierung ein Jahrhundert lang befolgt und so die fossilen Brennstoffe als alternativlos für den Wohlstand der Menschheit erklärt. Heute wissen wir, dass die CO2-Befreiungsfront den planetarischen Lebensraum von Mensch und Tier zerstört. So scheint das grenzenlose Land der Freiheit unendlich weit entfernt und ist doch so nah. In der „Revolution der Denkart“. Indem wir vom „Was“ zum „Wie“ wechseln. Doch kein Zurück zum Pantheismus, zum symbolischen Denken mit dem „Wie“ der Götter, das von den theistischen Göttern durch das Wort vom „Was“ der begrifflichen Wahrheit abgelöst wurde. Ein „Wie“ nach dem „Was“ der rationalen Aufklärung, das die Wahrheit als „Ding an sich“ in der transzendentalen Urteilskraft des planetarischen Selbstwertes entdeckt.

Erreicht das Rettende die Pinselspitze, atmet jeder Strich das Offene und Weite der Transzendenz.

 

*Die erste narzisstische Kränkung war die kopernikanische Wende: Die Erde dreht sich um die Sonne und ist nicht der Mittelpunkt des Universums. Die zweite war Darwins Evolutionstheorie: Der Mensch stammt nicht von Gott, vom Affen ab. Die dritte schrieb der Entdecker der narzisstischen Kränkung, Sigmund Freud, sich selbst ins Stammbuch: Die Erforschung des Unbewussten beweist, dass der Mensch noch nicht einmal Herr im eigenen Haus ist. Und die vierte narzisstische Kränkung ist der „Skandal der Vernunft“ (Kant). 

 

Mehr lesen: SOHEIT: Das Sosein ohne Objektbezug bestimmt das Bewusstsein (Der Nousletter IV)